der Cuckold-Klasse 3, ist der am weitesten entwickelte Cuckold. Der C3 ist total untergeordnet ja, eigentlich als devot zu bezeichnen. Dieser in der Szene als "harter Cuckold" bezeichnete nimmt in der Regel sehr viele Einschränkungen im Bezug zum Geschlechtsleben hin. Er MUSS die sexuelle Fremdbestimmung ertragen. 

Wie gesagt, das ist die grobe Unterteilung. Bevor ich darauf im einzelnen eingehe, möchte ich hier noch eine kurze Beschreibung geben, die mehr oder weniger für alle Cuckolds zutrifft.

Beim C3 kann man schon sicher sagen, das spielerische Elemente hier praktisch gar nicht mehr auftreten. Die Herrin oder Cuckoldress, lässt sich hier in der Regel ihr teilweise ausschweifendes Sexleben, vom Cuckold nicht nur unterstützen, in dieser Stufe lässt sie es sich meist sogar noch finanzieren.

Hier hat der Cuckold praktisch gar keinen Einfluss auf die Auswahl des Lovers und muss auch noch für ihn sorgen. So hat der Lover den großen Vorteil, sich nur um die sexuellen Bedürfnisse der Cuckoldress kümmern zu müssen, da der Cucki für alle mit dem täglichem Leben zusammenhängenden Bereiche sorgen muss.

Falls in der Ehe Kinder vorhanden sind wird der Cucki für sie die volle Sorge tragen.

Die beim C2 noch teilweise vorhandene Eifersucht unterdrückt der C3 total, da er seiner Herrin jegliche Befriedigung gönnt, selbst wenn ihm der eigene Verkehr, ja teilweise sogar die Selbstbefriedigung, total untersagt wird.

Viele Herrinnen unterstützen diese Untersagung durch anlegen eines Keuschheitsgürtels oder besser Peniskäfigs, der dauerhaft getragen werden muss. Schon der Auftrag, diesen Keuschheitsgürtel selber zu kaufen und sich im Geschäft beraten zu lassen, erfordert große Überwindung beim Cucki. Diese Käfige gibt es im Fachhandel schon als Billigausführungen (mehr oder weniger Spielzeug) ab 5 € zu kaufen können aber auch gut 200 € kosten und sind dann aus hautfreundlichem Material, oder aus Glas oder Edelstahl und lassen sich dann über einen längeren Zeitraum tragen, da auch das Urinieren damit möglich ist.Der zur Zeit beliebteste Käfig ist der CB 6000 und für ca. 90 -180€, je nach Ausfertigung, zu haben ist.

Oft wird diese Keuschhaltung noch verschärft, indem der Cucki die Brüste der Herrin saugen oder die Vagina bis zum Orgasmus lecken muss, ohne das er selbst befriedigt wird oder sich selber befriedigen kann.

Der Cucki kann eventuell auch in einem Käfig gesperrt werden, während er die Verrichtung des Geschlechtsaktes beobachten oder sogar begutachten muss. Bisweilen finden noch Exzesse, die bis zur Kastration gehen können statt. Diese Praktiken gehören aber schon eher in den BDSM Bereich und sollten hier nicht weiter erwähnt werden, da es dazu spezielle Seiten gibt, die das besser erklären können. Ich will hier nur aus meinem eigenen Erfahrungsbereich berichten. Das Leben als C3 Cucki bedeutet also, die Hingabe bis zu totalen Selbstaufgabe, wobei jedoch die Bindung zwischen Herrin und Cuckold (3) weiterhin sehr stark seien kann.

Alle aufgeführten Verhaltensweisen, können natürlich in allen Klassen teilweise auftreten und wie ich auch anfangs schrieb, muss der Verlauf eines Cuckoldlebens nicht zwangsläufig so sein. Das ist nur der Versuch, verschiedene Formen des sexuellen Zusammenlebens, etwas zu unterteilen.

Devotes Verhalten ist mir nicht unbekannt, wobei es z.B. Demütigungen in unserem Sexualleben nicht gibt, obwohl ich mich ansonsten als C3 bezeichnen würde. Auch die Lover meiner Frau halten sich daran und wir haben ein durchaus freundschaftliches Verhältnis.

Der sexuelle Reiz, solcher Cuckoldverbindungen, kann noch durch die Wahl, anders farbiger Geschlechtspartner, die in der Regel meist auch bedeutend größere Glieder haben, gesteigert werden. Schon dieser Kontrast, dieses Fremdartige steigert den Reiz ganz erheblich.

 

cucki c3